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	<title>Schoeneck Ries Akademie</title>
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	<description>Mehr Wissen! für pädagogische Fachkräfte</description>
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	<title>Schoeneck Ries Akademie</title>
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	<item>
		<title>Perspektivwechsel im Kita-Team: Herausfordernde Situationen sicher meistern</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/perspektivwechsel-kita-herausfordernde-situationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 13:34:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schoeneck Ries Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderndes Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektivwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:paragraph --><strong> Lesezeit: 5 Minuten | Für: Erzieher*innen, Kita-Teams, pädagogische Fachkräfte</strong></p>
<p class="wp-block-heading">Der Perspektivwechsel in der Kita ist ein kraftvolles Werkzeug im Umgang mit herausfordernden Situationen. Wenn Kinder beißen, hauen oder sich verweigern, suchen viele Erzieher*innen nach schnellen Lösungen. Doch was, wenn die Lösung nicht darin liegt, das verhaltensauffällige Kind zu ändern, sondern unseren Blick darauf? In diesem Artikel erfährst du, wie der Perspektivwechsel im Kita-Team den pädagogischen Alltag transformiert – mit praktischen Beispielen und sofort umsetzbaren Methoden.<strong></strong></p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Wichtigste in Kürze:</strong></h2>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<ul>
<li>Herausfordernde Situationen in der Kita entstehen häufig im Alltag und bringen Fachkräfte an ihre Grenzen.</li>
<li>Verhalten von Kindern wird oft vorschnell bewertet, obwohl es immer einen Grund hat und Ausdruck innerer Prozesse ist.</li>
<li>Ein Perspektivwechsel hilft, das Verhalten besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.</li>
<li>Statt das Kind verändern zu wollen, steht die eigene Haltung und Wahrnehmung im Fokus.</li>
<li>Unterschiedliche Sichtweisen im Team können genutzt werden, um Situationen umfassender zu betrachten.</li>
<li>Ziel ist es, Signale der Kinder wahrzunehmen, richtig einzuordnen und passend darauf zu reagieren.</li>
<li>Durch ein besseres Verständnis entsteht mehr Sicherheit im pädagogischen Handeln und Entlastung im Alltag.</li>
<li>Eine wertschätzende und ressourcenorientierte Haltung unterstützt die Entwicklung der Kinder und stärkt Beziehungen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p><!-- divi:image {"id":58339,"width":"500px","sizeSlug":"full","linkDestination":"none"} --></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet Perspektivwechsel?</strong></h2>
<p><!-- divi:paragraph {"style":{"color":{"background":"#f6f0ee"}},"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-background has-medium-font-size" style="background-color: #f6f0ee;">Der Begriff Perspektivwechsel <strong>beschreibt die Fähigkeiten, die eigenen Ansichten zu verlassen und die Welt aus einer anderen Sicht heraus zu betrachten</strong>. Perspektivwechsel ist also die Kunst, sich in das Denken und Fühlen anderer Menschen hineinzuversetzen.</p>
<p class="has-background has-medium-font-size" style="background-color: #f6f0ee;">In der Arbeit mit Kindern, die dich herausfordern, geht es um die Frage: <strong>Wie</strong> schaue ich auf das Kind? Fachkräfte sollten sich bewusst sein, dass ihr Blick auf etwas oder auf das Kind immer auf Interpretationen basiert. Deswegen ist es sehr hilfreich, sich selbst immer wieder zu reflektieren und zu versuchen, sich feinfühlig in die Situation des Kindes zu begeben und zu lernen, die Signale des Kindes zu lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie gelingt ein Perspektivwechsel im Kita-Alltag?</strong></strong></h2>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Nehmen wir mal diesen einen Moment: Es ist Montagnachmittag, deine Energie schwindet, und genau dann wirft Tom wieder mit Bauklötzen um sich. Du atmest tief durch und denkst: &#8222;Nicht schon wieder&#8230;&#8220;  Und trotzdem steckt genau in solchen Momenten eine Chance. Nicht, weil sich das Verhalten des Kindes sofort verändert – sondern weil sich dein Blick darauf verändern kann. Perspektivwechsel im Kita-Alltag bedeutet, hinter das Verhalten zu schauen und sich zu fragen: Was möchte mir das Kind gerade zeigen? Was braucht es eigentlich gerade, was es nicht mehr mit Worten ausdrückt? Und genau da beginnt oft schon die Veränderung – für dich und für das Kind.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Was herausforderndes Verhalten bei Kindern ausdrücken kann</strong>  </strong></h2>
<p>Viele Verhaltensweisen, die im Alltag als schwierig erscheinen, sind in Wirklichkeit Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse oder innerer Belastungen – darauf verweist <a href="https://developingchild.harvard.edu/resources/inbrief-science-of-ecd/" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="683" data-end="774">ein Bericht des Center on the Developing Child der Harvard University aus dem Jahr 2007</strong>.</a></p>
<p>Stell dir nun mal vor, Kinder hätten kleine Schilder um den Hals hängen. Darauf stünde nicht &#8222;Ich will dich ärgern&#8220;, sondern vielleicht: &#8222;Mir ist das gerade zu viel&#8220; oder &#8222;Ich weiß nicht, wie ich dir sagen soll, was ich fühle.&#8220;</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>Wenn ein Kind in der Kita aggressives Verhalten zeigt oder ständig Grenzen testet, stehen Erzieher*innen vor einer Herausforderung. Der Perspektivwechsel bei Verhaltensauffälligkeiten hilft uns zu verstehen: Kinder kommunizieren durch ihr Verhalten. Ein Kind, das mit Gegenständen wirft, sendet möglicherweise die Botschaft: &#8222;Ich bin überfordert.&#8220; Diese neue Sichtweise verändert unseren pädagogischen Umgang mit schwierigen Kindern grundlegend.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>Kinder sprechen durch ihr Verhalten zu uns. Was nach Trotz aussieht, ist oft ein verzweifelter Versuch zu kommunizieren:</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<ul>
<li>&#8222;Ich bin müde und schaffe das nicht mehr&#8220; <!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>&#8222;Ich brauche gerade deine Nähe&#8220; <!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>&#8222;Diese Situation macht mir Angst&#8220; <!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>&#8222;Ich weiß nicht, wohin mit meinen großen Gefühlen&#8220;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Was möchte dir das Kind in diesem Augenblick mitteilen?</em></strong></p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Ein Beispiel</strong></strong> <strong>aus dem Kita-Alltag</strong></h2>
<p>Tom ist vier Jahre alt . Jeden Tag zeigte er dasselbe Spiel: Sobald es hieß &#8222;Aufräumzeit!&#8220;, flogen die Spielsachen durch den Raum.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p><strong>Der &#8222;alte&#8220; Blick:</strong> &#8222;Tom ist respektlos und testet ständig Grenzen.&#8220;</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p><strong>Der Moment der Erkenntnis:</strong> Eine aufmerksame Kollegin bemerkte etwas Wichtiges. Tom war immer völlig versunken in seinem Spiel. Die Aufräumglocke riss ihn immer unvermittelt aus seiner Welt heraus. Er zeigte mit seinem Verhalten, dass er bei diesem Übergang noch mehr Begleitung und Tempoanpassung brauchte</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p><strong> Der &#8222;neue&#8220; Blick:</strong> &#8222;Tom braucht mehr Unterstützung von uns, weil er nicht weiß, wie er vorgehen soll. Wir Erwachsenen müssen ihn klarer informieren.&#8220;</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und das wurde im Team besprochen:</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<ul>
<li>Das Team führte ein &#8222;Noch-5-Minuten-Lied&#8220; ein <!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Tom bekam seine spezielle Aufgabe: Baustein-Detektiv für alle roten Steine <!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Eine Erzieherin setzte sich vor dem Aufräumen kurz zu ihm und half ihm, sein Spiel zu einem guten Ende zu bringen</li>
</ul>
<p>Das Ergebnis? Tom wurde ein sehr eifriger Aufräumer. Nicht, weil er sich geändert hat – sondern weil sein Bedürfnis gesehen wurde.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>Dieses Beispiel zeigt, wie Perspektivwechsel in der pädagogischen Praxis funktioniert. Statt Tom als verhaltensauffälliges Kind im Kindergarten zu etikettieren, erkannte das Team seine Schwierigkeit mit Übergängen.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading"></h2>
<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Perspektivwechsel im Kita-Team: Herausforderndes Verhalten gemeinsam verstehen</strong></strong></h2>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>Probiere diese Fragen in der nächsten Teambesprechung:</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<ul>
<li>&#8222;Was genau haben wir beobachtet?&#8220; (nur Fakten, keine Interpretationen)<!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>&#8222;Wann klappt es eigentlich gut mit diesem Kind?&#8220;<!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>&#8222;Was könnte das Kind in diesem Moment brauchen?&#8220;<!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>&#8222;Welche kleine Veränderung könnten wir ausprobieren?&#8220;</li>
</ul>
<p>So kann aus dem &#8222;Problemkind&#8220; ein Kind mit Bedürfnissen werden. Aus deinem Frust wird eine neue Haltung dem Kind gegenüber. Aus: <em>&#8222;Das geht so nicht&#8220;</em> wird: <em>&#8222;Lass uns etwas ausprobieren.&#8220;</em></p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Konkrete Methoden und Tipps für den Kita-Alltag</strong></h2>
<h3> <strong>Die 3-Schritte-Methode (dauert nur 2 Minuten!)</strong></h3>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">1. Beobachten &#8211; Statt: <em>&#8222;Lina ist heute wieder unmöglich!&#8220;</em> Lieber: <em>&#8222;Lina hat sich beim Anziehen auf den Boden geworfen und geweint.&#8220;</em></p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">2. Frage dich: <em>Was könnte dahinterstecken?</em></p>
<ul>
<li>Will sie selbst bestimmen?<!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Ist sie müde?<!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Braucht sie meine Nähe?<!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Ist ihr die Jacke zu eng?</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">3. Einen kreativen Moment schaffen: <em>Was könnte helfen? </em>Manchmal reichen kleine Veränderungen:</p>
<ul>
<li>Lina darf zwischen zwei Jacken wählen <!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Wir singen beim Anziehen ihr Lieblingslied <!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Sie bekommt eine Kuschelminute, bevor es losgeht</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Warum deine pädagogische Haltung im Umgang mit herausforderndem Verhalten entscheidend ist</strong></strong></h2>
<p>Kinder haben feine Antennen. Sie spüren den Unterschied zwischen <em>&#8222;Du bist anstrengend&#8220;</em> und <em>&#8222;Ich sehe, dass du es gerade schwer hast.&#8220;</em> Diese kleine Nuance verändert etwas:</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<ul>
<li>Mehr Verbindung und Beziehung statt Kampf<!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Mehr Lächeln auf beiden Seiten<!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Mehr kreative Lösungen<!-- divi:list-item {"fontSize":"medium"} --></li>
<li>Mehr Leichtigkeit im Alltag</li>
</ul>
<p>Dabei musst du keine Regeln über Bord werfen. Du begleitest sie nur mit mehr Verständnis. Der Perspektivwechsel bei herausfordernden Situationen macht dich nicht zur &#8222;Laissez-faire-Erzieherin&#8220;, sondern zur professionellen Begleiterin kindlicher Entwicklung.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>So kannst du einen Perspektivwechsel in der Kita direkt anwenden</strong></strong></h2>
<p>Morgen, wenn du deine Kita betrittst, lade ich dich zu einem Experiment ein: Suche dir ein Kind aus, das dich herausfordert. Stelle dir eine einzige Frage:</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><strong>&#8222;Was könnte dieses Kind heute von mir brauchen?&#8220;</strong></p>
<p> Beobachte, was passiert. Nicht nur mit dem Kind – sondern auch mit dir. Lass aus einem schwierigen Tag ein Tag voller kleiner Entdeckungen werden.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Häufig gestellte Fragen zum Perspektivwechsel in der Kita</strong></h2>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3><strong>Wie schnell zeigt der Perspektivwechsel bei verhaltensauffälligen Kindern Wirkung?</strong></h3>
<p>Erste kleine Veränderungen im Umgang mit schwierigen Situationen zeigen sich oft binnen weniger Tage. Kinder spüren sofort, wenn Erzieher*innen ihre Haltung ändern. Nachhaltige Verhaltensänderungen beim Kind brauchen unterschiedlich lange Zeit. Das heißt: Lass dich nicht entmutigen, wenn nicht alles sofort oder in kurzer Zeit klappt. Versuche diese kleinen Momente zu sehen. Bleib dran!</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<h3><strong>Was tun, wenn Kollegen den Perspektivwechsel ablehnen?</strong></h3>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<p>Beginne mit kleinen Schritten. Lade eine interessierte Kollegin zum gemeinsamen Beobachten ein. Teile dein positiven Erfahrungen mit dem neuen Blick auf herausfordernde Kinder in Teamsitzungen. Oft überzeugen konkrete Erfolge mehr als theoretische Diskussionen über Verhaltensauffälligkeiten in der Kita.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<h3> <strong>Funktioniert der Perspektivwechsel bei allen Kindern?</strong></h3>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<p>Der perspektivische Ansatz hilft bei den meisten herausfordernden Verhaltensweisen im Kindergarten. Bei tiefgreifenden Entwicklungsstörungen oder Traumata sollte jedoch zusätzlich fachliche Unterstützung hinzugezogen werden. Der Perspektivwechsel ersetzt keine Therapie, erleichtert aber den täglichen Umgang erheblich.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<h3><strong>Wie dokumentiere ich den Perspektivwechsel für Elterngespräche?</strong></h3>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<p>Führe ein Beobachtungsprotokoll mit drei Spalten: Situation, vermutetes Bedürfnis, unsere Reaktion. Diese Dokumentation zeigt Eltern, wie professionell du mit schwierigem Verhalten umgehst und machst deine pädagogische Haltung transparent.</p>
<p><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Gefühl und Ratschlag – wenn Fachkräfte sich in der Begleitung von Kindern verunsichert fühlen</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/zwischen-gefuehl-und-ratschlag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schoeneck Ries Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Für Fachpersonal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schoeneck-ries-akademie.de/?p=58033</guid>

					<description><![CDATA[Eine Erzieherin stand vor mir, sichtbar angespannt.„Das Kind weint ständig – und meine Kollegin meint, ich soll es einfach ignorieren, es würde schon aufhören. Aber … das fühlt sich für mich nicht richtig an.“ Pädagogische Fachkräfte geraten immer wieder in Situationen, in denen sie spüren:&#160;Etwas stimmt hier nicht.Doch gleichzeitig hören sie Stimmen – von Kolleg*innen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine Erzieherin stand vor mir, sichtbar angespannt.<br>„Das Kind weint ständig – und meine Kollegin meint, ich soll es einfach ignorieren, es würde schon aufhören. Aber … das fühlt sich für mich nicht richtig an.“</p>



<p>Pädagogische Fachkräfte geraten immer wieder in Situationen, in denen sie spüren:&nbsp;<em>Etwas stimmt hier nicht.</em>Doch gleichzeitig hören sie Stimmen – von Kolleg*innen, Vorgesetzten oder aus alten Erziehungskonzepten –, die ihnen raten, das Kind „nicht zu sehr zu beachten“.</p>



<p>Und dann entsteht sie: die Lücke zwischen dem eigenen Gefühl und dem, was vermeintlich „professionell“ ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Fachwissen und Intuition aufeinanderprallen</strong></h2>



<p>In der pädagogischen Arbeit treffen Herz und Kopf täglich aufeinander. Pädagogische Fachkräfte lernen, Distanz zu wahren, Grenzen zu setzen und Kinder zu Selbstständigkeit zu führen. Gleichzeitig erleben sie hautnah, wie stark Emotionen, Nähe und Beziehung in der Entwicklung eines Kindes wirken.</p>



<p>Das Problem: Viele Ausbildungskonzepte betonen noch immer Verhaltenssteuerung – und vernachlässigen, was Bindungsforschung und Entwicklungspsychologie längst belegen.<br>Ein Kind, das weint,&nbsp;<em>manipuliert nicht</em>. Es zeigt ein Bedürfnis, das es noch nicht anders ausdrücken kann. Wird dieses Bedürfnis wiederholt übergangen, verliert das Kind Vertrauen – nicht nur in andere, sondern auch in sich selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Professionell handeln heißt: Beziehung gestalten</strong></h2>



<p>Professionelles Handeln bedeutet nicht, Emotionen zu unterdrücken. Es bedeutet, sie&nbsp;<em>zu verstehen</em>&nbsp;– bei sich selbst und beim Kind.<br>Wenn eine pädagogische Fachkraft spürt, dass sie einem Kind in seiner Not begegnen möchte, ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern von Kompetenz.</p>



<p>Kinder brauchen Erwachsene, die präsent sind. Die sagen können:</p>



<p>„Ich sehe, dass du traurig bist.“<br>„Ich bin da, und wir finden gemeinsam einen Weg.“</p>



<p>So entstehen die Momente, in denen Kinder lernen, dass Gefühle aushaltbar sind – und dass sie Unterstützung bekommen dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwischen Teamdruck und innerer Klarheit</strong></h2>



<p>Natürlich: In Teams herrscht oft Zeitdruck, Personalmangel oder unterschiedliche pädagogische Haltungen.<br>Doch genau hier braucht es Austausch. Wenn sich Fachkräfte trauen, über ihre Unsicherheiten zu sprechen, entsteht Raum für Entwicklung – im Team und in der eigenen Haltung.</p>



<p>Statt alte Glaubenssätze unreflektiert zu übernehmen („Das Kind will nur Aufmerksamkeit“), darf gefragt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was sehe ich wirklich beim Kind?</li>



<li>Was löst es in mir aus?</li>



<li>Was braucht das Kind jetzt von mir?</li>
</ul>



<p>Diese Fragen führen weg von Reaktion – hin zu bewusster, beziehungsorientierter Pädagogik.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Vertrauen in die eigene Wahrnehmung</strong></h2>



<p>Verunsicherung gehört zum pädagogischen Alltag. Doch sie ist kein Zeichen von Unfähigkeit – sondern von Bewusstheit.<br>Wer spürt, dass sich etwas „nicht richtig“ anfühlt, sollte diesem Gefühl nachgehen. Denn es zeigt, dass Beziehung und Empathie noch lebendig sind.</p>



<p>Kinder brauchen keine Perfektion.<br>Sie brauchen Erwachsene, die hinschauen, hinhören – und den Mut haben, sich von ihrer Menschlichkeit leiten zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsichere Kinder in der Kita stärken: Wie Vertrauen und Freiraum Selbstbewusstsein stärken</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/unsichere-kinder-kita-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schoeneck Ries Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Für Fachpersonal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schoeneck-ries-akademie.de/?p=58027</guid>

					<description><![CDATA[In jeder Kita gibt es Kinder, die sich zunächst zurückhalten, zögerlich reagieren oder viel Sicherheit suchen. Diese Unsicherheit ist kein Defizit, sondern ein&#160;Signal für sensitives Wahrnehmen.Kinder, die sich unsicher zeigen, tasten sich behutsam an neue Situationen heran – sie brauchen Fachkräfte, die&#160;diese vorsichtige Art als Stärke&#160;erkennen und nicht vorschnell „Mut“ einfordern. Unsicherheit zeigt: Das Kind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In jeder Kita gibt es Kinder, die sich zunächst zurückhalten, zögerlich reagieren oder viel Sicherheit suchen. Diese Unsicherheit ist kein Defizit, sondern ein&nbsp;<strong>Signal für sensitives Wahrnehmen</strong>.<br>Kinder, die sich unsicher zeigen, tasten sich behutsam an neue Situationen heran – sie brauchen Fachkräfte, die&nbsp;<strong>diese vorsichtige Art als Stärke</strong>&nbsp;erkennen und nicht vorschnell „Mut“ einfordern.</p>



<p>Unsicherheit zeigt: Das Kind ist aufmerksam, nimmt Reize genau wahr und möchte verstehen, was um es herum passiert. Aufgabe der pädagogischen Begleitung ist es,&nbsp;<strong>Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich das Kind sicher genug fühlt, eigene Schritte zu wagen.</strong><strong></strong></p>



<p>Pädagogische Fachkräfte sind für viele Kinder neben den Eltern die wichtigsten Bindungspersonen.<br>Gerade unsichere Kinder brauchen diese&nbsp;<strong>verlässliche Beziehung</strong>&nbsp;als „sicheren Hafen“, von dem aus sie die Welt erkunden können.<br>Ein liebevoller Blick, eine ruhige Stimme, das Wiedererkennen im Morgenkreis – all das sind&nbsp;<strong>Bindungssignale</strong>, die dem Kind sagen:</p>



<p><em>„Ich bin hier. Du darfst dir Zeit lassen. Ich glaube an dich.“</em></p>



<p>Solche kleinen Gesten sind entscheidend für emotionale Sicherheit und bilden die Grundlage für Selbstvertrauen im Kita-Alltag.</p>



<p>Kinder entwickeln Selbstvertrauen nicht durch ständige Anleitung, sondern durch&nbsp;<strong>eigene Erfahrungen</strong>.<br>Das gilt besonders für unsichere Kinder: Wenn wir ihnen etwas zutrauen, lernen sie, sich selbst zu vertrauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Kita-Alltag bedeutet das:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kinder kleine Entscheidungen treffen lassen (z. B. Material wählen, Spielpartner finden)</li>



<li>nicht sofort eingreifen, wenn etwas nicht klappt</li>



<li>Rückzugsräume akzeptieren und respektieren</li>



<li>kleine Erfolgserlebnisse sichtbar machen („Du hast dich getraut, das auszuprobieren!“)</li>
</ul>



<p>Durch solches&nbsp;<strong>pädagogisches Zutrauen</strong>&nbsp;erfahren Kinder:&nbsp;<em>„Ich kann das schaffen – auf meine Art.“</em><br>Das stärkt Selbstbewusstsein und innere Sicherheit nachhaltig.</p>



<p>In der Begleitung unsicherer Kinder braucht es mehr Gelassenheit als Aktionismus.<br>Fachkräfte, die ruhig bleiben, senden nonverbal die Botschaft:</p>



<p><em>„Ich bin da. Es ist in Ordnung, wenn du noch Zeit brauchst.“</em></p>



<p>Diese Haltung schützt vor Überforderung – beim Kind&nbsp;<strong>und</strong>&nbsp;bei der Fachkraft.<br>Denn wer jedes Zögern sofort mit Aktivität beantwortet, übergeht leicht die feinen Signale des Kindes.<br>Wertvoller ist es, Unsicherheit auszuhalten, präsent zu bleiben und Vertrauen wachsen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kinder lernen über Beobachtung.</h2>



<p>Wenn sie erleben, dass Erwachsene&nbsp;<strong>authentisch mit eigenen Unsicherheiten umgehen</strong>, lernen sie:<br>Mut heißt nicht, keine Angst zu haben – sondern trotz Unsicherheit zu handeln.</p>



<p>Pädagogische Fachkräfte können diese Haltung im Alltag bewusst vorleben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sich selbst reflektieren („Das war für mich auch neu – und ich habe es ausprobiert.“)</li>



<li>Fehler zulassen – und humorvoll damit umgehen</li>



<li>Kinder ermutigen, über Gefühle zu sprechen</li>
</ul>



<p>So wird emotionale Entwicklung lebendig und echt – nicht nur „vermittelt“, sondern&nbsp;<strong>gemeinsam erlebt</strong>.</p>



<p>Unsichere Kinder brauchen in der Kita keine besondere „Fördermaßnahme“, sondern Menschen, die sie sehen, verstehen und begleiten.<br>Selbstvertrauen entsteht, wenn Kinder in einem Umfeld aufwachsen, das&nbsp;<strong>Beziehung, Vertrauen und Freiraum</strong>&nbsp;in Balance hält.</p>



<p>Wer Kindern zutraut, eigene Wege zu finden – und ihnen gleichzeitig Sicherheit bietet, wenn sie sie brauchen – legt die Grundlage für eine stabile, selbstbewusste Persönlichkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Drei Ideen für den Kita-Alltag</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beobachten statt bewerten</strong></h3>



<p>Nimm dir bewusst Zeit, unsichere Kinder im freien Spiel zu beobachten – ohne einzugreifen.<br>Notiere:&nbsp;Wann zeigt das Kind Interesse? Wann zieht es sich zurück?<br>Diese Beobachtung wird zur Grundlage für gezielte, feinfühlige Unterstützung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mut-Rituale schaffen</strong></h3>



<p>Ein tägliches kleines „Mut-Ritual“ (z. B. ein Kind darf erzählen, was es heute Neues ausprobiert hat) stärkt Selbstwirksamkeit und Stolz.<br>Auch Zurückhaltung darf dabei gewürdigt werden – Mut zeigt sich in vielen Formen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Team-Reflexion anregen</strong></h3>



<p>Im nächsten Teamgespräch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie gehen wir mit unsicheren Kindern um?</li>



<li>Wann greifen wir (zu) früh ein?</li>



<li>Wo können wir mehr Vertrauen wagen?</li>
</ul>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Kinder weglaufen – und wie Spielen ihnen Sicherheit gibt</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/warum-kinder-weglaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 04:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schoeneck Ries Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Für Fachpersonal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schoeneck-ries-akademie.de/?p=58031</guid>

					<description><![CDATA[Ein fünfjähriges Kind läuft immer wieder davon.Es hört nicht, wenn man es ruft. Manchmal versteckt es sich so gut, dass man es eine halbe Ewigkeit sucht – und als Erwachsene bekommt man Herzklopfen und Angst. Solche Momente sind für Erzieher und Erzieherinnen gleichermaßen belastend.Man fragt sich:&#160;„Warum macht das Kind das?“Ist es trotzig? Testet es Grenzen? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein fünfjähriges Kind läuft immer wieder davon.<br>Es hört nicht, wenn man es ruft. Manchmal versteckt es sich so gut, dass man es eine halbe Ewigkeit sucht – und als Erwachsene bekommt man Herzklopfen und Angst.</p>



<p>Solche Momente sind für Erzieher und Erzieherinnen gleichermaßen belastend.<br>Man fragt sich:&nbsp;<strong>„Warum macht das Kind das?“</strong><br>Ist es trotzig? Testet es Grenzen? Oder steckt etwas anderes dahinter?</p>



<p>Die Antwort ist oft viel tiefer:<br>Weglaufen ist ein&nbsp;<strong>Signal</strong>: ein Zeichen von&nbsp;<strong>Unsicherheit</strong>,&nbsp;<strong>Überforderung</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>Bindungssehnsucht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Kinder verschwinden – was wirklich dahintersteckt</h2>



<p>Kinder laufen nicht einfach „weg“.<br>Sie ziehen sich zurück, wenn sie sich&nbsp;<strong>innerlich nicht sicher</strong>&nbsp;fühlen.<br>Vielleicht ist etwas Neues passiert, vielleicht gab es einen Konflikt, vielleicht fehlt Vertrauen.</p>



<p>Ihr Verhalten zeigt:<br>„Ich will wissen, wer ich bin.“<br>„Ich will wissen, ob du mich suchst.“<br>„Ich will spüren, dass ich dir wichtig bin.“</p>



<p>Es ist&nbsp;<strong>Bindungskommunikation</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Spielen als Brücke zur Sicherheit</strong></h2>



<p>Eine Erzieherin erzählte mir, wie sie genau so ein Kind begleitet hat.<br>Immer wieder war das Kind plötzlich verschwunden – und sie hatte große Sorge.</p>



<p>Dann begann sie, regelmäßig&nbsp;<strong>Fangen zu spielen</strong>.<br>Einfach&nbsp;&nbsp;und mit echter Freude.</p>



<p>Und etwas veränderte sich: Das Kind ließ sich fangen.<br>Es lachte, suchte Blickkontakt, kam von sich aus auf sie zu.<br>Und irgendwann – keine heimlichen Verstecke mehr. Keine Panik.</p>



<p>Warum?<br>Weil das Kind durch das Spiel etwas Entscheidendes erfahren hat:<br></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich darf weggehen – und werde trotzdem gesucht.</li>



<li>Ich werde gesehen.</li>



<li>Ich bin wichtig.</li>
</ul>



<p>Kinder verarbeiten im Spiel ihre inneren Spannungen.<br>Was für Erwachsene nach „Spaß“ aussieht, ist für Kinder oft&nbsp;<strong>Selbstregulation und emotionale Verarbeitung</strong>.</p>



<p>Schon kleine Spiele wie&nbsp;<em>Guck-Guck</em>&nbsp;lehren Babys:<br>„Ich bin da – auch wenn du mich kurz nicht siehst.“</p>



<p>Später wird daraus beim Fangen oder Verstecken ein tieferes Lernen:<br>„Ich kann verschwinden – und trotzdem sicher bleiben.“</p>



<p>Gerade Kinder mit&nbsp;<strong>Trennungsängsten oder unsicherer Bindung</strong>&nbsp;nutzen solche Spiele, um Vertrauen zu üben.<br>Sie lernen: ‚<em>Ich werde nicht vergessen. Ich bin geborgen.‘</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was Erwachsene tun können</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nimm das Weglaufen nicht persönlich.</strong> Es ist Ausdruck eines Bedürfnisses, kein Angriff.</li>



<li><strong>Spiel mit – echt und begeistert.</strong> Durch gemeinsames Spiel entsteht Beziehung.</li>



<li><strong>Bleib ruhig und präsent.</strong> Kinder spüren deine innere Haltung.</li>



<li><strong>Bestätige kleine Schritte.</strong> Jede Formulierung des Kindes wie: „Ich komm wieder“ ist ein großer Erfolg!</li>



<li><strong>Vertraue auf den Prozess.</strong> Sicherheit entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Beziehung.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit:&nbsp;</strong></h2>



<p>Wenn Kinder weglaufen, wollen sie sich vergewissern, dass jemand sie sucht.<br>dass sie wichtig sind und dass sie dazugehören.</p>



<p>Spielen ist dabei keine Ablenkung – sondern der&nbsp;<strong>Weg zurück in Sicherheit und Bindung</strong>.<br>Denn Kinder lernen durch Erlebnisse. Und manchmal genügt schon ein einfaches Fangen-Spiel, um ihnen zu zeigen:<br><strong>„Ich sehe dich. Ich bin da.“</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum ist es wichtig, dass Kinder emotional kompetent sind?</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/warum-ist-es-wichtig-dass-kinder-emotional-kompetent-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 08:59:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Für Fachpersonal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schoeneck-ries-akademie.de/?p=55927</guid>

					<description><![CDATA[Es ist für Kinder wichtig, emotional kompetent zu sein, weil dies ihnen hilft, ihre Gefühle zu verstehen, zu regulieren und mit ihnen umzugehen. Hier sind einige Gründe, warum dies von Bedeutung ist: Das kannst du u.a. tun:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist für Kinder wichtig, <strong>emotional kompetent</strong> zu sein, weil dies ihnen hilft, ihre Gefühle zu verstehen, zu regulieren und mit ihnen umzugehen. Hier sind einige Gründe, warum dies von Bedeutung ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn Kinder ihre eigenen <strong>Gefühle verstehen</strong> und <strong>akzeptieren</strong> können, können sie ein positives Selbstbild entwickeln und ein gesundes Selbstwertgefühl aufbauen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Emotionale Kompetenz</strong> ermöglicht es Kindern, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, ihre Bedürfnisse und Gefühle zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Dies trägt dazu bei, positive Beziehungen zu Familie, Freunden, Lehrern und anderen Menschen aufzubauen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kinder, die emotional kompetent sind, sind besser in der Lage, <strong>Konflikte auf konstruktive Weise</strong> zu <strong>lösen</strong>. Sie können ihre eigenen Bedürfnisse und Perspektiven ausdrücken, während sie auch die Bedürfnisse und Perspektiven anderer Menschen respektieren.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Emotionale Kompetenz hilft Kindern, angemessene <strong>Bewältigungsstrategien</strong> für stressige oder belastende Situationen zu entwickeln. Sie können ihre Gefühle erkennen, benennen und gesunde Wege finden, damit umzugehen, wie z.B. durch Kommunikation, Entspannungstechniken oder das Suchen nach Unterstützung bei anderen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn Kinder ihre <strong>Gefühle und Emotionen verstehen</strong> und regulieren können, sind sie besser in der Lage, sich auf das Lernen zu konzentrieren und sich in der Schule zu engagieren. Sie können auch ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen effektiver kommunizieren, was zu einer positiveren Lernerfahrung führt.</li>
</ul>



<p><strong>Das kannst du u.a. tun:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gib deinem Kind <strong>Worte für Gefühle</strong> – sage, was du erkennst, z.B.: „Ich sehe, du bist müde“ – „Du freust dich…“ – „Das macht dich traurig…wütend…“</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ermutige dein Kind, seine <strong>Gefühle zu benennen</strong>: „Du kannst mir sagen, wie es dir geht, auch wenn du sauer bist oder enttäuscht…“</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterstütze es dabei, die <strong>Bandbreite der Gefühle</strong> kennen zu lernen durch die Worte, die du dazu gibst.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gib deinem Kind <strong>bedingungslose Liebe und Akzeptanz</strong>, unabhängig von seinen Gefühlen oder Verhaltensweisen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nimm dir Zeit</strong>, mit deinem Kind über Gefühle zu sprechen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gebe deinen <strong>eigenen Gefühlen</strong> Worte!</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hilf deinem Kind, sich in andere Personen hineinzuversetzen und deren <strong>Perspektive</strong> zu <strong>verstehen</strong>, z.B.: „Schau mal, Paul freut sich total,…“ – „Emmi ist ein bisschen enttäuscht, sie wollte auch so gerne mitmachen…“</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frage dein Kind nach seinen <strong>Gedanken</strong>, wenn es die Emotionen anderer sieht.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sei ein <strong>soziales Modell</strong> für dein Kind. Zeige ihm, wie einfühlsam du auf die Gefühle anderer Menschen eingehen und reagieren kannst.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hilf deinem Kind dabei, <strong>Wege zu finde</strong>n, um mit stressigen oder belastenden Situationen umzugehen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sei ein Vorbild</strong>, indem du selbst deine eigenen Gefühle angemessen ausdrückst und regulierst.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsichere Kinder, die sich nicht bewegen</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/unsichere-kinder-die-sich-nicht-bewegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 18:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Fachpersonal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schoeneck-ries-akademie.de/?p=55920</guid>

					<description><![CDATA[Sind die Ängste der Kinder zu stark, haben sie wenig Halt und innere Sicherheit, haben sie oft auch Angst in Bewegung zu gehen. Sie klammern, gehen auch in Bewegungsräumen selten in Bewegung, weil sie Angst haben, zu fallen oder das irgendetwas passieren könnte. Sie „kleben“ sozusagen an etwas oder auch an jemandem: z.B. setzen sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sind die Ängste der Kinder zu stark, haben sie wenig Halt und innere Sicherheit, haben sie oft auch Angst in Bewegung zu gehen.</p>



<p>Sie klammern, gehen auch in Bewegungsräumen selten in Bewegung, weil sie Angst haben, zu fallen oder das irgendetwas passieren könnte. Sie „kleben“ sozusagen an etwas oder auch an jemandem: z.B. setzen sie sich an eine Stelle von der sie alles beobachten können oder lassen den Erwachsenen nicht aus den Augen.</p>



<p>Sie wirken unsicher, häufig sprechen sie undeutlich, sprechen mit monotoner Stimme.</p>



<p>Ihr Spiel ist in der Regel statisch, es verändert sich kaum etwas. Z.B. fahren sie auf immer gleichen Strecken mit kleinen Autos hin und her, oder sie bauen kleine Dinge, sind dabei sehr verlangsamt, etwas umzuwerfen, umzustoßen oder jemanden mit Freude im Spiel wegzudrücken ist ihnen kaum möglich. Dadurch entsteht aus ihren Initiativen auch keine weitere Handlung. Sie sind nicht sicher gebunden und können daher auch nicht in die Ablösung kommen. Alle kleinen Versuche, doch einmal etwas Neues auszuprobieren, werden schnell wieder beendet und in der Regel suchen die Kinder eine Ausrede. Die Kinder versuchen dabei, ihre Angst in Griff zu bekommen.</p>



<p><strong>Hierzu ein kleines Beispiel:</strong></p>



<p>Lina, 4 Jahre alt, ist ein unsicheres Kind. Bewegung ist für sie ein Greul, sie sitzt lieber dabei, während andere Kinder freudig in Bewegung sind. An einem Tag traut sie sich an die Sprossenwand, setzt einen Fuß langsam auf die Sprosse, zieht dann den nächsten nach. Doch plötzlich bricht sie ab und sagt mit monotoner, sehr langsamer Stimme: ‚Kann nicht mehr – muss mich ausruhen…‘ Lina spricht sehr undeutlich, hat wenig Kontakte zu anderen Kindern, weil sie sie häufig nicht verstehen oder gar nicht erst hören. Sie hat Angst vor Neuem und wirkt in diesen Situationen sehr blockiert. Erwachsene sind für sie extrem wichtig, sie klammert an ihnen und möchte häufig, dass sie für sie sprechen, wenn sie etwas von anderen möchte.</p>



<p>Schauen wir zunächst auf das Thema Bewegung generell. &nbsp;Bewegung ist ein Instrument für jeden Menschen, Bewegung gibt uns Rückversicherung. Denken wir nur mal dran, wenn wir einen anstrengenden, problembehafteten Tag hatten und dann einen Spaziergang machen, oder Joggen oder irgendetwas anderes in Bewegung tun. Danach ist auch der anstrengende Tag nicht anders gewesen, aber wir fühlen uns deutlich besser. Wir haben etwas von innen nach draußen gebracht.</p>



<p>Bildlich gesehen ist das für die Kinder auch so, noch viel intensiver, weil Kinder viel mehr in Bewegung sind als wir Erwachsenen. Wenn wir die Freude der Kinder in ihrer Bewegung sehen, wissen wir, dass sie gut gebunden sind, bereit für Neues. Sie haben Freude an der Bewegung und in der Regel keine Angst davor. Denn sie fühlen sich wohl in ihrem Körper und spüren genügend Halt, Stabilität und Sicherheit.</p>



<p>Kinder wie Lina haben eher das Gefühl und die Angst, zu fallen, weil sie keine Stabilität in ihrem Körper spüren.</p>



<p>Und wenn sie Kinder mit diesen und ähnlichen Entwicklungsthemen sprachlich dazu in der Lage sind, kompensieren sie häufig durch diese Sätze: ‚Kann nicht mehr – muss mich ausruhen‘ oder ‚Ist mir viel zu langweilig‘ o.ä.</p>



<p>Die Botschaft hintendran ist aber eher: ‚Ich habe Angst, dass ich falle‘ – ‚Ich habe Angst, dass niemand da ist der mich hält‘ – ‚Ich schaffe das nicht, weil ich nicht weiß, wie ich mich gut und sicher bewegen kann.‘</p>



<p>Diese Kinder brauchen zunächst die grundlegenden Erfahrungen mit ihrem ‚Ich‘, ihrem eigenen „inneren Schatz“. Es ist wichtig, ihre Fähigkeiten wahrzunehmen, damit sie mit sich selbst verbunden sein können und Lust auf „Loslösung“ bekommen. Wenn ein Kind sicher gebunden ist, bekommt es Lust auf Loslösung: es will sich bewegen, Neues ausprobieren, auch mal etwas wagen.</p>



<p>Spiele wie: Fangen und verstecken im Kontakt mit dem Erwachsenen sind Spiele, die diese Entwicklung unterstützen. &nbsp;In diesen Spielen erfährt das Kind die Freude des Erwachsenen, der es gefunden hat oder im Arm halten kann. Diese Freude stärkt das Ich und ermutigt das Kind in seinem eigenen Tun.</p>



<p>Auch jede kleine Bewegung dieser Kinder sollte „gefeiert“ werden, positiv wahrgenommen werden und dann heißt es wieder ein wenig Geduld haben und warten, bis das Kind bereit ist für den nächsten Schritt. Das positive Wahrnehmen unterstützt den eigenständigen Schritt des Kindes: ein freundliches Nicken, ein „Daumen hoch“, ein begeistertes „Ja, das hast du schon geschafft“, ermutigt das Kind, von sich aus Neues auszuprobieren.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Bedeutung von positiver Kommunikation mit Kindern im Alltag</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/die-bedeutung-von-positiver-kommunikation-mit-kindern-im-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2023 15:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Positive Kommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schoeneck-ries-akademie.de/?p=55914</guid>

					<description><![CDATA[Positive Kommunikation zwischen Eltern und Kind spielt eine entscheidende Rolle für die Beziehung und Gesundheit.Ein gutes Kommunikationsklima führt darüber hinaus zu einem harmonischen Familienleben. Hier sind einige Gründe, warum positive Kommunikation dafür so wichtig ist: Um positive Kommunikation mit Kindern im Alltag umzusetzen, gibt es einige praktische Ansätze: Durch die Anwendung dieser Ansätze schaffst du [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Positive Kommunikation zwischen Eltern und Kind spielt eine entscheidende Rolle für die Beziehung und Gesundheit.Ein gutes Kommunikationsklima führt darüber hinaus zu einem harmonischen Familienleben. Hier sind einige Gründe, warum positive Kommunikation dafür so wichtig ist:</p>



<ol class="wp-block-list" start="1">
<li><strong>Stärkung des familiären Miteinanders:</strong> Durch positive Kommunikation fühlen sich alle gehört und verstanden. Sie erfahren Anerkennung und Wertschätzung, was das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt und die Bindung zueinander vertieft.</li>



<li><strong>Konfliktlösung und Problembewältigung:</strong> In einer Familie gibt es immer wieder Gespräche über Probleme und Konflikte. Durch positive Kommunikation wird es möglich, diese Herausforderungen auf eine konstruktive Weise anzugehen. Familienmitglieder lernen, ihre Gedanken und Gefühle in einer respektvollen Art und Weise zu äußern, sodass Lösungen gefunden werden können, die für alle befriedigend sind.</li>



<li><strong>Förderung des Selbstwertgefühls:</strong> Kinder, die in einer Familie aufwachsen, in der positive Kommunikation herrscht, entwickeln ein positives Selbstwertgefühl. Wenn ihnen Lob, Anerkennung und Unterstützung entgegengebracht werden, stärkt das ihr Selbstvertrauen und ihre Fähigkeit, mit Schwierigkeiten umzugehen.</li>



<li><strong>Aufbau von sozialen Fähigkeiten:</strong> Durch positive Kommunikation lernen Kinder, wie man auf andere einfühlsam eingeht und wie man respektvoll miteinander umgeht. Sie entwickeln die Fähigkeit, sich auszudrücken, zuzuhören und Empathie zu zeigen. Diese sozialen Fähigkeiten sind von entscheidender Bedeutung für ihre zwischenmenschlichen Beziehungen in der Familie und darüber hinaus.</li>



<li><strong>Vorbildwirkung:</strong> Eltern dienen als Vorbilder für ihre Kinder. Wenn Eltern positive Kommunikation in der Familie praktizieren, lernen die Kinder von klein auf, wie man respektvoll und einfühlsam miteinander spricht. Sie werden ermutigt, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken und Konflikte auf eine konstruktive Weise zu lösen.</li>
</ol>



<p><strong>Um positive Kommunikation mit Kindern im Alltag umzusetzen, gibt es einige praktische Ansätze:</strong></p>



<ol class="wp-block-list" start="1">
<li><strong>Sei präsent </strong>und <strong>höre aktiv zu</strong>, wenn das Kind mit dir spricht. Nimm Interesse an dem, was es sagt, und zeige Verständnis.</li>



<li>Nutze eine <strong>positive Ausdrucksweise</strong>, indem du Lob und Anerkennung für das Verhalten und die Leistungen des Kindes aussprichst. Vermeide hingegen übermäßige Kritik oder negative Kommentare.</li>



<li>Gib dem Kind Möglichkeiten, seine <strong>Gedanken</strong> und <strong>Gefühle</strong> auszudrücken. Ermutige es, seine Meinung zu äußern und Fragen zu stellen.</li>



<li><strong>Sei geduldig</strong> und sprich ruhig mit dem Kind. Vermeide es, in Konfliktsituationen laut zu werden oder abwertende Bemerkungen zu machen.</li>



<li><strong>Zeige Interesse</strong> an den Interessen und Aktivitäten des Kindes. Frage nach, was es gerne macht und beteilige dich aktiv daran.</li>



<li><strong>Achte auf deinen eigenen nonverbalen Ausdruck</strong>, wie beispielsweise Körperhaltung und Mimik. Verwende eine angemessene Körpersprache, um dem Kind zu signalisieren, dass du offen und empfänglich für seine Kommunikation bist.</li>
</ol>



<p>Durch die Anwendung dieser Ansätze schaffst du eine Atmosphäre des Vertrauens und der Unterstützung, die positive Kommunikation mit Kindern ermöglicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Es gibt keine „Problemkinder“! Wir müssen den Umgang mit Emotionen lernen.</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/es-gibt-keine-problemkinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2023 15:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Für Fachpersonal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entwicklung.schoeneck-ries-akademie.de/?p=52120</guid>

					<description><![CDATA[Es ist an der Zeit, dass wir den Begriff „Problemkinder” abschaffen. Dieser alte Begriff ist ein Ausdruck der Stigmatisierung und Diskriminierung von Kindern, die einzigartig und vielfältig sind. Kinder brauchen Ermutigung, sie brauchen die Unterstützung der Erwachsenen als soziale Vorbilder. Indem wir Kinder in Schubladen stecken und sie als „Problemkinder“ abstempeln, verhindern wir ihre individuelle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist an der Zeit, dass wir den Begriff <strong>„Problemkinder</strong>” abschaffen. Dieser alte Begriff ist ein Ausdruck der Stigmatisierung und Diskriminierung von Kindern, die einzigartig und vielfältig sind. Kinder brauchen Ermutigung, sie brauchen die Unterstützung der Erwachsenen als soziale Vorbilder.</p>



<p>Indem wir Kinder in Schubladen stecken und sie als „Problemkinder“ abstempeln, verhindern wir ihre individuelle Entwicklung und stigmatisieren sie bereits frühzeitig.</p>



<p>Es gibt doch keine Kategorien ‚Kind‘: es gibt keine „guten“ und „schlechten“ Kinder, es gibt zuallererst mal: Kinder!</p>



<p>Die Gesellschaft, aber auch jeder Einzelne von uns hat die Aufgabe, mitzuhelfen, dass jedes Kind einen Platz in unserer Gesellschaft findet.</p>



<p>Kinder wachsen heute in einer Gesellschaft auf, die den Fokus auf Leistung legt, in der es darum geht, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu schaffen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Emotionen leben? – Fehlanzeige!</h2>



<p>Aber Emotionen leben zu können, das ist eine so wichtige Fähigkeit für den Menschen selbst, und auch für einen kompetenten Umgang mit anderen.</p>



<p>Manchmal erleben wir, dass Emotionen nicht zugelassen werden können oder dürfen. Wenn schon Emotionen, dann doch bitte nur die, die nicht so anstrengend für uns Erwachsenen sind. Wütend sein z.B., das stört. Geht gar nicht. Du sollst doch funktionieren, Kind!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aber was ist Wut eigentlich?</h3>



<p>Wut stresst uns, weil es oft mit aggressivem Verhalten verbunden wird, schwer kontrollierbar ist. Ist der Stresspegel sehr hoch, ist Wut auch ungesund.</p>



<p><strong>Dennoch:</strong> ein gewisses Maß an Wut ist auch wichtig! Hätten wir keine Wut, dann könnten wir unsere persönlichen Grenzen nicht schützen. Wir könnten unsere Bedürfnisse nicht verteidigen. Und Wut setzt auch unsere Energien frei.</p>



<p>Aggression, die ja auch sehr eng mit Wut verbunden wird, hat ebenso einen positiven Aspekt. Der Begriff der „Aggression“ wird in Anlehnung an die lateinische Übersetzung als „innere Kraft“, als „inneres starkes Gefühl“ bezeichnet, das dem Menschen hilft, an etwas heranzugehen, Hindernisse zu beseitigen. Wenn wir diese Gefühle nicht hätten, dann gäbe es keine Entwicklung, keine Veränderungen und keine Innovationen.</p>



<p><strong>Für Erwachsene bleibt häufig die Frage: welche Resonanz soll ich geben? Und wann gebe ich welche Resonanz?</strong></p>



<p>Wir Erwachsenen müssen erst mal uns selbst erkennen: wie lebe ich Emotionen? Wie gehe ich mit ihnen um? Weiß ich den Unterschied zwischen den Emotionen, die mir schaden? Und denen, die mir nützen? Dann weiß ich auch, was einer Gesellschaft schadet oder was ihr einen Nutzen bringt!</p>



<p>Und ich kann Vorbild für die Kinder sein: als Eltern, als Erzieher und Erzieherin, als Lehrer und Lehrerin und natürlich auch die gesamte Gesellschaft. Hier passt das afrikanische Sprichwort: <strong>‚Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf!‘</strong> Wir alle in der Gesellschaft können nicht so tun, als ginge es uns nichts an. Welches Vorbild möchten wir sein? Was ist unser Beitrag für eine gelungene Zukunft der Kinder?</p>



<p><strong>Diese Fragen darf sich jede und jeder stellen.</strong></p>



<p>Neben unserer persönlichen Klärung zu unserer Einstellung können wir die Kinder unterstützen, indem wir:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihnen <strong>Worte für ihre Emotionen</strong> geben. Das heißt nicht, dass ich sie weg rede (z.B. ‚Das ist doch gar nicht so schlimm‘ – oder ‚Jetzt reg dich nicht so auf‘). Wenn ich etwas „weg“ rede, weil ich es nicht ertragen kann, dann hilft das nichts. Wenn ich ein Wort für den Ausdruck des Kindes finde, dann teile ich es mit dem Kind, ich verstehe die Emotion. Und das beruhigt ein Kind, es weiß dann: ‚Ich bin nicht allein mit meinem Gefühl.‘</li>



<li>Ich gebe dem Kind <strong>Resonanz</strong>. Ich sehe das Kind, ich gebe ihm ein Wort, ich mildere meine Tonlage beim Sprechen etwas nach unten. Dadurch kommt beim Kind an: ‚Glücklicherweise ist jemand da, der die Situation etwas entschärft. Nicht zu verwechseln damit, dass man dem Kind die Emotion ausreden will. Nein, es geht darum: ‚Jemand ist da, der mir meine Sicherheit wieder zurückgibt!‘</li>



<li>Ich zeige <strong>neue Möglichkeiten und Wege</strong> auf, z.B. sagst du: „Das hat dich ganz schön geärgert, das kann ich verstehen. Kann ich dir denn helfen, dass es dir wieder besser geht?“ Oder: „Das macht dich so wütend, dass du mit Sand nach den Kindern geworfen hast. Die wollten heute allein spielen. Du kannst sagen: „Das macht mich wütend. – Wollen wir mal zusammen jemand anderen fragen, ob er mit dir spielen mag?“</li>
</ul>



<p>Und natürlich sollten wir neben den anstrengenderen Momenten nicht sie entspannten Alltagssituationen vergessen und uns angewöhnen, so oft wie es geht, Emotionen (auch die positiven) im Alltag in Worte zu fassen. Das können wir als Erwachsene üben und wir können es mit den Kindern üben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es wird also Zeit, den Begriff „Problemkinder“ aus unserem Vokabular zu streichen.</h2>



<p>Es geht darum, einen besseren, einen guten Umgang mit den Emotionen und Bedürfnissen der Kinder zu finden und natürlich auch einen guten Umgang mit uns selbst.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Bedeutung von Bindung und Beziehungen in der emotionalen Entwicklung von Kindern</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/bedeutung-bindung-beziehungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2023 14:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Für Fachpersonal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entwicklung.schoeneck-ries-akademie.de/?p=52105</guid>

					<description><![CDATA[Bindung und verlässliche Beziehungen sind essenziell für die emotionale Entwicklung eines Kindes. Was können wir tun, um Kindern zu helfen, sich emotional zu entwickeln und eine positive Bindung zu ihren Bezugspersonen aufzubauen? Jetzt, hier und heute ist die Zeit, zu beginnen! Wenn Kinder eine sichere und verlässliche Beziehung zu ihren Eltern oder Betreuern haben, fühlen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bindung und verlässliche Beziehungen sind essenziell für die emotionale Entwicklung eines Kindes. Was können wir tun, um Kindern zu helfen, sich emotional zu entwickeln und eine positive Bindung zu ihren Bezugspersonen aufzubauen? <strong>Jetzt, hier und heute ist die Zeit, zu beginnen!</strong></p>



<p>Wenn Kinder eine sichere und verlässliche Beziehung zu ihren Eltern oder Betreuern haben, fühlen sie sich geliebt und geschätzt. Das stärkt ihr Selbstwertgefühl und hilft ihnen im Verlauf ihrer Entwicklung, positive Beziehungen zu anderen aufzubauen.</p>



<p>Darüber hinaus können starke Beziehungen auch dazu beitragen, dass Kinder mit Stress und schwierigen Situationen besser umgehen können.</p>



<p>Die Bindungssicherheit ist ein Schlüssel für die psychische Gesundheit des Kindes. Ist das Kind gesund und fühlt sich wohl, erleichtert dies sein ganzes Leben. Das Gefühl von Bindungssicherheit öffnet beim Kind die Tore zum Lernen, zur Entwicklung von Eigenmotivation und Neugierde. Durch die Verbindung zu den Eltern lernt das Kind seine Kompetenzen und Ressourcen kennen.</p>



<p><strong>Also alles in allem:</strong></p>



<p>Gelungene Bindung und stabile Beziehungen sind eine Vorbedingung für den persönlichen Erfolg, für eine gelungene Zeit in Kita, in der Schule, im Beruf und für das ganze Leben.</p>



<p>Wenn wir dann an die konkrete Umsetzung in den Alltag denken, haben wir oft den Zeitmangel vor Augen. Eltern und pädagogische Fachkräfte, Erzieher und Erzieherinnen fragen sich häufig: „Wann soll ich mir die Zeit dafür nehmen?“ „Wieviel Zeit braucht ein Kind von mir am Tag?“ „Ich hab‘ doch so wenig Zeit!“ –</p>



<p>Eltern müssen viel arbeiten, müssen den Haushalt „woppen“, vielleicht haben sie mehrere Kinder und alle sind so unterschiedlich.</p>



<p>Erzieher und Erzieherinnen verwalten aktuell den Mangel: die Zeit fehlt, das Personal fehlt usw.</p>



<p><strong>Die Antwort ist dennoch:</strong> ein guter Moment am Tag ist eine gelungene Investition in die Entwicklung der Kinder! Und wenn du 2 oder auch 3 Momente hast, ist es gleich doppelt oder dreifach so viel. Und mit Moment ist wirklich der Moment gemeint.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was kannst du in den Momenten tun?</h3>



<p>Willst du eine stabile und vertrauensvolle Beziehung zu deinem Kind oder dem Kind, das du begleitest, aufbauen und stärken: achte auf deine Kontaktmomente. Und damit ist der wirkliche Kontaktmoment gemeint.</p>



<p>Leg das Handy weg – halte einen Moment inne und setz dich hin – schau dein Kind an – lächle, wenn du es geben kannst – sei begeistert von deinem Kind! Sei für einen Moment <strong>ganz da.</strong></p>



<p>Das nennen wir <strong>Resonanz</strong>. Resonanz ist mehr als nur ein Echo – Resonanz gibt dem Kind einen Spiegel seines Selbst, damit es sich in dir erkennt!</p>



<p>Deine innere Haltung ist wichtig. Denk nicht: ‚Ich hab doch gar keine Zeit‘ – sondern zähle die Momente im Alltag, in denen es dir gelungen ist, Zeitmomente zu geben.</p>



<p><strong>Denke: ‚Ich schau mal, wann ich heute einen Moment Zeit habe‘.</strong></p>



<p><strong>Eine halbe Minute, eine Minute, 2 Minuten – das sind Momente.</strong></p>



<p>Sei geduldig mit dir selbst und hake die Tage ab, an denen scheinbar nichts gelingen will. Sie sind nicht wichtig. Schau wieder nach vorne und zum nächsten Tag und deinem Vorhaben, wieder bewusst zu schauen, wann du einen Moment Zeit hast.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kompetenzen für die Zukunft stärken &#8211; Ressourcen aktivieren</title>
		<link>https://schoeneck-ries-akademie.de/kompetenzen-fuer-die-zukunft-staerken-ressourcen-aktivieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Ries]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2022 16:08:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Für Fachpersonal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entwicklung.schoeneck-ries-akademie.de/?p=50036</guid>

					<description><![CDATA[Kompetenzen für die Zukunft stärken:Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen entwickeln! – Ressourcen des kindes aktivieren! Darauf kannst du achten: Schenke jedem Kind einen positiven Blick. Schau hin und denke: ‚Du bist gut. So wie du bist!‘ Wenn die Kinder frei spielen und keine Anleitung notwendig ist, folge den Leidenschaften und Ideen der Kinder, indem du dich aktiv [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Kompetenzen für die Zukunft stärken:<br>Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen entwickeln! – Ressourcen des kindes aktivieren!</strong></p>



<p>Darauf kannst du achten:</p>



<p><strong>Schenke jedem Kind einen positiven Blick.</strong></p>



<p><strong>Schau hin und denke: ‚Du bist gut. So wie du bist!‘</strong></p>



<p>Wenn die Kinder frei spielen und keine Anleitung notwendig ist, folge den Leidenschaften und Ideen der Kinder, indem du dich aktiv dafür interessierst.</p>



<p><strong>Gib einem Kind nichts vor, was es tun soll. </strong><br>Schau es an und freu dich daran, dass es eine Idee hat, eine Initiative zeigt oder gerade eigenständig ein Problem löst.</p>



<p><strong>Sage, was du siehst.</strong></p>



<p>Ein Beispiel:</p>



<p>Max spielt mit der Eisenbahn und lässt den Zug fahren.</p>



<p><strong>Du sagst</strong>: „Ah, nun lässt du den Zug fahren. Jetzt fährt der den Berg hinauf.“</p>



<p>Dann fällt ein Stück der Eisenbahnschienen auseinander.</p>



<p>Max sucht ein neues passendes Stück – schaut – und fügt nun ein passendes Stück ein.</p>



<p><strong>Du sagst:</strong> „Jetzt hast du das passende Teil gefunden. So hält es besser.“</p>



<p>So kannst du auch in vielen anderen freien Situationen agieren.</p>



<p><strong>Das Kind ist aktiv – du nimmst es aktiv wahr und gibst ihm wie in einem Spiegel zurück,</strong> was es tut. Durch die verbale Wahrnehmung werden die Handlungen des Kindes verstärkt und es bekommt ein emotionales, positives Feedback:</p>



<p><strong>‚Meine Ideen sind gut‘ – ‚Ich bin richtig gut‘!</strong></p>



<p>Du hilfst dem Kind an sich und seine Möglichkeiten zu glauben und sich weiterzuentwickeln!</p>



<p>Durch seine Selbstwirksamkeit entwickelt es Selbstvertrauen!</p>



<p>Dadurch bereitest du die Kinder auf ihre Zukunft vor. Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen sind eine wichtige Voraussetzung, um resilient zu sein und mit künftigen Krisen umgehen zu können!</p>
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